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„A HEALTHY LIFE IN A HEALTHY ENVIRONMENT“

Mit Freude und Engagement feiern wir in diesen Tagen die beiden Europatage, den 5. Mai, der an die Gründung des Europarates 1964 erinnern soll und den Europatag am 09. Mai, an dem vom damaligen französischen Außenminister Schumann der Plan für ein „Vereintes Europa“ vorgelegt wurde. Dieser Plan wurde bis heute, mit in den Gründungsverträgen, bis hin zum Vertrag von Lissabon kontinuierlich, verfolgt und umgesetzt.

Rechtzeitig dazu haben wir im Rahmen unseres Erasmus+ Projektes „A Healthy Life In A Healthy Environment“, mit der Klasse 4A, von 26.04. bis 30.04.2022, das Europaparlament und den Europarat besucht. Die Führung durch die Europäischen Institutionen war für uns alle ein einmaliges Erlebnis und „Learning by doing“.

Um den Europatag am 9. Mai an unserer Schule gebührend zu feiern, haben wir einen kleinen Festakt mit musikalischer Begleitung geplant, Broschüren und Giveaways aus dem Europarat aufgelegt, und bieten den daheimgebliebenen Schülerinnen und Schülern eine virtuelle Reise durch Europa an.

Gerade in diesen Tagen, an denen wir uns der Befreiung der ehemaligen Konzentrationslager Mauthausens und Gusen erinnern, ist es wichtig jungen Menschen die Bedeutung von Demokratie und sozialen Frieden vor Augen zu führen. Der von Russland großangelegte Überfall auf die Ukraine, die Zerstörung der Städte und das Elend der Bevölkerung, zeigen die Grausamkeit kriegerischer Handlungen und die Taten einzelner Machthaber, deren Machtrausch nur schwer zu stoppen ist. Darüber hinaus wird auch uns klar, dass wir künftig, zumindest für eine bestimmte Zeit, mit Einschränkungen leben müssen, denn unsere Abhängigkeit von Ressourcen aus Russland ist groß.

Für unsere Jugend auch von Bedeutung den Zusammenhang von Globalisierung zu und Wohlstand zu erkennen. Wenn die Zahnräder nicht mehr ineinandergreifen, ist Gefahr in Verzug.  Aufrüstung, Arbeitslosigkeit, Teuerung, Verknappung von Gütern, Geldwertverlust und Produktionsausfälle wegen fehlender Rohstoffe, abgesehen vom unermesslichen Leid der ukrainischen Bevölkerung, sind die Zutaten dieser weltpolitischen Verwerfungen, die den Frieden in Europa gefährden

Besonders unter diesen Voraussetzungen sind die „Botschafterschulen des Europäischen Parlaments“ notwendig um „das Bewusstsein für Europa und für das Europäische Parlament sowie die europäische Demokratie bei jungen Menschen zu fördern“ und sich damit auseinanderzusetzen, dass Frieden in Europa nicht selbstverständlich, sondern eine ständige Auseinandersetzung mit allen politischen Akteuren und Beteiligten ist.  „Der ungerechteste Frieden ist immer noch besser als der gerechteste Krieg“ (Marcus Tullius Cicero)